Nitrogods & Jamheads & Ass Radio Chicks 10.05.14 LCB Wuppertal

Bald nach unserem ersten selbstgemachten Konzert entschlossen wir, trotz finanziellem Verlust und lädierten Nerven, ein zweites Konzert mit den Nitrogods in Wuppertal zu veranstalten, diesmal ohne die Drecks-Champions League im Nacken.

Nach allerlei „Das meinen die jetzt nicht ernst“-Blicken von Freunden und Verwandten und keinerlei Bedenken seitens LCB und Nitrogods stand bald der Termin, diesmal sorgfältig ausgewählt mit allen Fußballterminen im Blick (zur Erinnerung: Das vorige Konzert musste verschoben werden und in der Eile, einen neuen Termin zu finden, hatten wir fein daneben gegriffen).IMG_0314

Diesmal wollten wir ein neues Motiv für Plakate und Flyer, daher besann ich mich einer meiner abgelegten Berufe, nämlich meiner Fotografenausbildung, und bastelte ein Foto nach der Idee von Stefan: Whiskey saufen in einer uralten Kneipe mit Pik Ass und Gitarren-Plektrum. IMG_0317

Nachdem wir eine unvernünftige Menge Poster und Flyer bestellt hatten, mussten wir die ja alle unters Volk bringen, und das taten wir dann in den Monaten und Wochen vor dem Konzert, bei Fußballspielen, in Kneipen, Motorradtreffs und Stadtfesten. An dieser Stelle noch mal Dank an unsere Promo- und Bekehrungshelfer Klaus Werth, Arne Quernheim und Andreas Krug! Der Klaus hat eine ganze Bäckerei nitrofiziert, wo dann neben den Brötchen ein Poster hing und die Belegschaft Tickets hatte. So macht man das.

Nach den üblichen Vorbereitungen wie Presse nerven, Unterkunft buchen und sich einen Kopf um alles Mögliche machen, war es am 10.05. soweit: Chilli war gekocht, Frikadellen gekauft, und die Würfel gefallen.IMG_0483

Das Team vom LCB war wieder sehr hilfsbereit und super nett. Neben dem Catering für Fiddler’s Green, die oben im großen Saal spielten, dürfte ich meinen Topf auf den Herd hieven und dann mit meinen Freunden warten, bis die Hauptakteure auftauchten. Henny kam als erstes, ohne Bart, der ja für viel Furore, einige Sprüche und einzelne Wetten gesorgt hatte.

(Fotos: Thorsten und Stefan backstage, überflüssiges Obst im FriIMG_0484kadellenrand)

Zusammen mit Antje vom Merchandising-Stand wurde erstmal entspannt geplaudert, bis dann die anderen beiden aus Richtung Stuttgart kamen und alle ihr Handwerkszeug ausluden.

Die nächsten Stunden verbrachten wir mit Musiker begrüßen, Soundcheck gucken und uns fragen, wie viele Leute denn nun kommen. Kurz vor dem Konzert holte ich schon mal einen Schwung Nitrogang-Mitglieder rein, der sich zum „Meet&Greet“ angemeldet hatte, fütterte die Vorgruppen mit Chilli und dem hervorragenden Kartoffelsalat meines Mannes – und dann gings los. Die Türen wurden geöffnet, und es kamen tatsächlich immer mehr Leute._BT17772

Bald heizten die erstaunlich lauten Ass Radio Chicks dem Publikum ein – geile Show!! Die Jamheads kannte einige schon vom vorigen Jahr, und auch diesmal lieferten sie wieder amtlich ab. Drei Mann sind halt genug!

(Foto rechts: Kay von den Ass Radio Chicks)

_BT17902(Foto oben:Lemmy von den Jamheads)

Was kann ich über die Nitrogods noch schreibe_BT18106n, was ich nicht schon geschrieben hätte? Soviel Spielfreude und Leidenschaft reißen halt alle mit. Und dann noch Oimel mit offenem Haar. Muss ich mehr sagen?

 

Die „alten“ Songs kann ich immer noch hören (halt gutes Songwriting), und diesmal gabs auch neue Songs, z.B. „Lite Bite“ und „Nitrogods“, womit die Jungs endlich eine eigene Hymne haben. Das schnelle „Whiskey Supernova“ kam besonders gut an und war auch mein Fave – da freu ich mich umso mehr aufs neue Album!

Meine „Ist eigentlich nicht so meine Musik“-Freunde waren, sah ich beim Umsehen, schon nitrofiziert und wiegten sich mit geschlossenen Augen zur Musik. Hehe. Eule von den Jamheads mitsamt Family sah auch glücklich aus, besonders, als es mal wieder „Take it to the Highway“ gab. Zwischen den Songs wurde „Ni-tro-gods! Ni-tro-gods!“ skandiert und so gab es nicht nur eine, sondern zum Schluss noch eine besondere Zugabe: „Ace of Spades“! Machen die nur ganz selten, aber diesmal mussten se auch. Das Publikum war sehr, sehr glücklich.

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Und damit wir auch! Dankedankedanke an Henny, Oimel und Klaus, die sich im Stau zu uns gequält haben, die ihr Leben auf Tankstellen und in oft zweifelhaften Unterkünften fristen und ihre Konzerte noch selbst planen, um ihre Musik live und in Farbe unters Volk zu bringen.

Danke an meine Freunde, besonders Minze und Fussel an der Kasse, Thorsten für moralische Unterstützung und seine schöne kleine Ansprache zum Hardrock-Nachwuchs in der ersten Reihe, Benny für’s Fotografieren und Marcus Grebe und seinem Team vom LCB! Danke an Stefan, der sich das Abenteuer mal wieder mit mir geteilt hat, und zum Schluss: Danke an das Publikum, das tierisch abgegangen ist und eine tolle Stimmung gezaubert hat – der beste Lohn für die Nitrogods und für uns!

Chrissy

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Mehr Fotos findet ihr HIER in der Galerie! Sie sind von Benny Trapp und von mir. Bitte beachtet das Copyright. Mehr von Benny Trapp unter: http://shop.fototrapp.de/