13.01.2012, Kassel, Joe’s Garage oder: Wie ich zu den Nitrogods kam

Begonnen hat alles am 27.03.2009 in Joe’s Garage in Kassel. Damals waren die Drei noch als „Henny Wolters Bomber“ (man ahnt es kaum) als Motörhead Coverband unterwegs.
„Für schmales Geld und sonst nichts los kann man da mal hinfahren“ dachte ich mir und habe noch einen Kumpel und unsere Frauen in’s Auto gepackt.

Was Oimel, Klaus & Henny damals vom Brett gerissen haben war unglaublich geil, kleiner Laden, man steht auf Augenhöhe direkt vor der Bühne – kann die Gitarrensaiten schwingen sehen! So viel Energie habe ich selten so direkt erlebt. Danach noch kurz mit Henny geplaudert und erfahren das es eine Myspace Seite gibt. Die wollte ich beobachten, um das nächste Konzert nicht zu verpassen.

Da kam aber nichts und ich habe Henny dann viel später über Myspace angeschrieben um mal nachzufragen was denn so geht. Antwort: „Bomber gibt’s nicht mehr. Wir machen jetzt in gleicher Besetzung jetzt was eigenes“

Dann hat sich lange Zeit nichts getan und irgend wann 2011 habe ich dann noch mal nachgefragt – Antwort: „Wir heißen jetzt Nitrogods und die CD wird bald kommen.“

Ist sie dann ja auch am 24.02.2012 – vorher stand aber ein Gig an, am 13.01. – wieder in Joe’s Garage.

von Thorsten Hunke

von Thorsten Hunke

Was soll ich sagen? Es war wieder absolut geil. Die Drei haben sich die Seele aus dem Laib gerockt und man hat sofort gemerkt, dass sie richtig Bock hatten den Kram zu zocken. Genau so muss solche Musik delivert werden – roh – dreckig – aggressiv. Am Ende bin ich zu Henny und der Hammer war, dass er sich tatsächlich noch daran erinnern konnte, dass ich bei „Bomber“ auch da war. Habe ihm dann gesagt, dass es total geil war und ich morgen gleich noch mal nach Mühlhausen zum nächsten Gig komme. „Jaja – mach mal“ hat Henny gesagt.

Richtig geglaubt hat er es anscheinend nicht (Wahrscheinlich schon zu oft gehört 😉 ) den am 14.01. haben die Nitrogötter ganz schön erstaunt aus der Wäsche geguckt, als ich in den Soundcheck geplatzt bin weil ich ziemlich früh dran war.

Wir haben dann noch viel geredet und festgestellt, dass wir recht viel gemeinsam haben. Zum Gig selber gibt’s nicht viel zu sagen (siehe 13.01.) – außer das auch hier wirklich alles gegeben wurde, obwohl die Zuschauer erst nicht so richtig aus sich raus wollten. Aber die Mühe hat sich schließlich ausgezahlt und doch einige zum Bangen vor die Bühne bewegt.

Thorsten