Henny über „Rebel Dayz“

„Rebel Dayz“ erscheint am 21.06.19 und kann hier vorbestellt werden!

1. Breaking loose

Das ist typisches Nitrogods Riff für einen Opener. So stellen wir uns den ersten Song einer Platte oder eine Live Show vor. Ganz in der Tradition von „Black car driving man“ oder „Rats&Rumours“.
Der Text ist nichts Besonderes und handelt lediglich von der Gewalt mit der wir über den Zuhörer/die Zuschauer hereinbrechen.

2. Zoom the broom

Hier haben wir uns einen kleinen Funken Humor erlaubt und einen Song über Viagra geschrieben. Wir dachten wir sind jetzt im richtigen Alter für solche Themen und hatten eine Menge Spaß beim Schreiben des Textes.

3. We´ll bring the house down

Eine Cover Version eines unserer Lieblings Klassikers von Slade, die wir sowieso großartig finden.
Kennt jeder, kann jeder mitsingen. Ist super, wenn man so oft live spielt wie wir.

4. 415 DV

Das ist mal ein etwas ernster gemeintes Statement zum Thema häusliche Gewalt. Darauf bezieht sich auch der Titel: 415 ist ein Polizei Code und DV steht für Domestic violence, also häusliche Gewalt. Der Song sieht das Ganze aus der Sicht des Täters. Eine andere Perspektive, als wir sie aus den Medien kennen. Auch musikalisch ist der Song wenig typisch für uns. Aber raucht trotzdem ganz gut.

5. Get lost

Typischer geht´s eigentlich nicht. Die Nummer wird sicher fester Bestandteil des Live Sets.
Zum Text ist auch nicht viel zu sagen. Oimel beschimpft jemanden, der es offenbar verdient hat.

6. It´s not your Rock´n Roll

Eine eher finstere Nummer mit einem satten Doppelbass Groove. Das Lied richtet sich an all jene, die glauben sie hätten den Rock´n Roll neu erfunden und damit hausieren gehen. Sie irren sich so dermaßen, dass wir aus Abneigung ein Lied darüber schreiben mußten.

7. Rebel dayz

Der Titelsong zum Album. Mal ein etwas langsameres aber sehr grooviges Riff. Ein Text über das Altwerden und wie sich dabei automatisch die Sichtweise auf alle Seiten des Lebens ändert.

8. Blind as a stone

Im Grunde geht´s in diesem Song um´s Saufen. Aber nicht in lustig, sondern wie es wirklich ist, wenn Du ein Alkoholproblem hast. In unserem Bekanntenkreis haben wir viele trockene Alkoholiker, die es sich auf die harte Tour abgewöhnt haben, weil die Alternative der Tod gewesen wäre. Keine sehr große Auswahl. Und auch nicht lustig.

9. Roadwork ahead

Wir erleben das jedes Wochenende, und jeder kennt es; Grade hast Du Dich durch die Baustelle gewartet, willst Vollgas links an allen vorbei ziehen und dann: STAU!
Es wurde Zeit sich darüber zu Erleichtern in einem Wut/Resignations Boogie, den wir hiermit geliefert haben.

10. Murder´s a ritual

Dieser Text ist bitte nicht wörtlich zu nehmen. Aber bei manchen Zeitgenossen wäre ein Ritualmord  eigentlich die einzige, angebrachte Lösung. Ein extremerer Rant, über Leute, die uns täglich auf den Sack gehen und was wir Ihnen am liebsten angedeihen lassen würden.

11. Walk the track

Das ist ein typisches Rock´n Roll Riff in der Art wie wir es lieben. Mit Slide Gitarre und einem Textüber Gradlinigkeit und aufrechtes Leben. Wer in seinem Handeln konsequent ist, braucht hinterher auch nichts zu bedauern.

12. The Haze (An endless drift through the void)

Hier zeichnet Oimel ein sehr düsteres Bild von unserem Dasein als Mensch. Leider liegt er damit der Wahrheit ziemlich nahe, denke ich. Es ist ein zwischen Verachtung und Entsetzten wechselndes Liedchen an die Menschheit.

13. Go fast

Ein Song über eine sehr beliebte Droge. Oder wie schon Rick James wußte: „ Cocaine is a hell of a drug“. Wir empfehlen das natürlich nicht. Und amüsieren uns eher bei einem Bierchen über die Clowns mit dem Schaum vor dem Mund.

14. Don´t call my name

Der ist ein Ausreißer, der es bis auf die Platte geschafft hat. Als alte Clash Fans und auch durchaus den Beatsteaks wohl gesonnen, schreiben wir immer mal gerne was, was nur uns gefällt, um es dann meistens hinterher zu verwerfen, weil es nicht Metal lastig genug ist. Trotzdem sind manche Ideen einfach zu schade, um sie sang und klanglos wieder einzustampfen. Und so verirrt sich doch immer wieder ein Song wie „At least I´m drunk“, „Irish honey“ oder eben dieser hier auf ein Nitrogods Album. Wir nehmen uns diese Freiheit. Das kleine bißchen Luxus, der freien Geschmacks Äußerung für die alten Herren.