23.03.2018, Hannover, Musikzentrum, Nitrofest

Dieses Jahr konnten Stefan und ich leider nicht zum Nitrofest nach Hannover – um so mehr hab ich mich gefreut, doch noch einen kleinen Bericht darüber aus erster Hand zu erhalten (Bilder folgen demnächst) – ich gebe ab an Henny.

Hallöchen Chrissy,

Es ist schon wieder fast 2 Wochen her seit dem letzten Nitrofest und meine Eindrücke sind noch frisch.
Daher schreib ich Dir jetzt mal ein paar Zeilen zum 6. Nitrofest in Hannover.

Die Halle war zu unserer Überraschung schon recht gut gefüllt als pünktlich um 8 unsere Freunde von Volter die Bühne betraten.

Gregor und Co. boten eine 1a Rock´n Roll Show der Premium Klasse, so dass Klaus, Oimel und ich sehr erfreut am Bühnenrand standen und uns fast die ganze Show reinzogen. Eigentlich wollten wir backstage ein paar Hefeweizen nehmen, aber Volter waren so gut, dass wir kurz damit warteten. (Und das ist schon was Besonderes.)

Danach packten unsere niederländischen Jungs und Mädels von den Dirty Denims die Rock´n Roll Keule aus. Da wir sie ja schon mal gebucht hatten, war uns klar, dass die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Miriam und Ihre bunt gemischte Truppe, jetzt mit neuer Schlagzeugerin, haben wirklich einen einmaligen Sound, wie als wenn bei AC/DC ein Mädchen singt. Dazu fackeln sie Feuerwerkskörper von Gitarren ab und rennen beim Spielen durch das Publikum. Das belohnte die holländische Überraschung mit Begeisterung und lauten Forderungen nach Zugaben.

Dann kamen naja, …eben wir 😉

Für uns ist das Nitrofest immer ein Heimspiel und wir genießen jede Minute.

Ich, als gebürtiger Hannoveraner, kenne fast jeden, der da rumläuft und entsprechend freundschaftlich ist auch die Atmosphäre. Wir versuchen immer, ein paar neue Songs und Überraschungen zu bieten. Aber letztendlich ist es glaub ich egal, ob Du auf Deiner Party Häppchen anbietest, oder einen Striptease machst; Deine Freunde kommen immer damit klar.

Somit war es uns wieder ein Fest gewesen und wir warteten gespannt und mit frisch gezapftem Hefeweizen auf unsere diesjährigen Headliner; Dead Lord aus Schweden.

Der Headliner Slot ist immer eine schwierige Sache beim Nitrofest, denn nach uns auf unserem eigenen Heimfestival zu spielen ist gelinde gesagt eine echte Herausforderung.

Die Schweden aber ließen sich davon überhaupt nicht verunsichern und ballerten in bester Stimmung, vor gut gefülltem Saal Ihre ersten Akkorde raus.

Oimel und ich zogen uns interessiert Ihre Show und die Reaktion der Leute rein.

Die ersten Reihen füllten sich mit jüngerem Publikum, Mitte 20-jährige Hippies mit Bärten und Ihre Mädchen in Blumen T-Shirts drehten durch, aber auch unsere 40- bis 50-jährigen Kerls konnten gut auf den Vintage Sound des Schweden Vierers abfahren. Die schafften es tatsächlich, die Leute noch mal richtig durchzurocken. Ich musste Ihnen daraufhin später bei einem oder zwei Bierchen Backstage meine Gratulation ausdrücken.

Alles in Allem war es wieder, auch für uns, ein sehr geiler Abend voller guter, energiegeladener und vor allem live gespielter Rock Musik.

Wir lieben dieses Fest und möchten uns besonders bei unseren Fans, der Nitrofest Crew, unserem Co Veranstalter Axel Werner und der Nitrogang bedanken, die auch wieder zahlreich vertreten war.

Lieben Gruß und bis bald irgendwo,

Henny